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Eine Lobeshymne auf Uli Hoeneß

Wie bitte? Lob? Für Uli Hoeneß? Bei uliout.de? Und dann gar als Hymne?

Man kann Leute ja "weg loben". Das würden wir zugegebenermaßen gerne mit Uli Hoeneß machen. Ob eine Hymne dabei hilft, darf allerdings bezweifelt werden.

Aber Uli Hoeneß sagte es selbst mal: "Uns müssten Lobeshymnen gesungen werden".

Der Präsident des FC Bayern fordert das also ein. Doch für was?

Gesagt hat Uli Hoeneß das im September 2017 vor dem CL-Spiel gegen PSG (3:0 für Paris). Weil Hoeneß solche Dinge aber natürlich nicht zusammenhanglos in den Raum wirft, sagte er noch viel mehr:

"Es wird der Zeitpunkt kommen, wo alle, die jetzt so viel Geld rausdonnern, kleinere Brötchen backen werden, weil der sportliche Erfolg sich nicht so einstellt, wie es sich die Geldgeber vorgestellt haben"

und

"Die Geldgeber werden sagen: Jetzt haben wir so viel Geld reingesteckt und erreichen nicht, was wir erreichen wollen, jetzt haben wir die Schnauze voll! Und dann ist unsere Zeit da."

und

 

Vorweg: Wir haben lange überlegt, ob wir diesen Beitrag veröffentlichen. Seit Dezember 2018, um genau zu sein. Dann haben wir uns entschieden, erst einmal den Weg über den Verein zu gehen, und dort um eine Stellungnahme gebeten.

Leider haben wir ÜBERHAUPT keine Antwort erhalten.

Darum veröffentlichen wir den Artikel heute.

Um das noch einmal klarzustellen: Wir möchten dem Verein nicht schaden. Aber wir haben das Gefühl, dass Uli Hoeneß diesem Verein massiv schadet - die aktuellen Ereignisse rund um das NLZ und die vielen ungeklärten Trainer- und Kaderfragen bestätigen das.

Als Präsident des e.V. ist Uli Hoeneß explizit für den Unterbau der Profis und die Juniorenarbeit zuständig und muss sich daran messen lassen, was dort passiert!

Wie ein Präsident zum Alleinherrscher wurde

Als in den letzten Monaten immer klarer wurde, dass Uli Hoeneß keinen Kurswechsel in seiner Kommunikation vollziehen würde, haben wir uns auch noch einmal eingehend mit der Satzung des FC Bayern München e.V. beschäftigt. Wir bekamen immer wieder Hinweise, dass eine derartig aktive Rolle, wie unser Präsident sie ausübt, in der Konstellation, wie man sie beim FC Bayern vorfindet, unüblich erscheint. Nun sind die meisten von uns Mitglieder im e.V. und haben die Satzung zumindest theoretisch einmal gelesen oder sogar auf einer Jahreshauptversammlung darüber abgestimmt. Grundsätzliche Dinge, die mehr oder weniger in allen eingetragenen Vereinen standardisiert formuliert und geregelt sind, waren uns bekannt.

Mia san mia – oder Mia bin i

Das Manager Magazin (nachfolgend MM bezeichnet) veröffentlichte einen Artikel mit den Titel Mia bin i. Das i steht für Uli Hoeneß. Das mia eigentlich für den FC Bayern München. Allerdings ist die Machtfülle des Uli Hoeneß so weit fortgeschritten, dass es in seinem Selbstverständnis eher nur noch sein Verein ist. Wie sagte er in der Sport 1 Sendung Doppelpass?

"Ende Juni entscheiden wir, ob ich weitermache oder nicht. Es ist sicherlich so, dass ich meine wichtigste Aufgabe darin sehe, dann aufzuhören, wenn ich das Gefühl habe, es ist alles so, wie ich es mir vorstelle. Dann ziehe ich mich zurück und werde das in Ruhe von der Tribüne aus betrachten."

Ich, ich, ich - man könnte meinen, in Ulis Denken existiert für nichts anderes Platz. Der FC Bayern muss sein, wie er es will. Da ist es wohl auch nicht relevant, was ein Vorstandsvorsitzender für eine strategische Ausrichtung eingehen würde, der eigentlich für die sportliche Ausrichtung verantwortlich wäre, es interessiert erst Recht nicht, was die Fans wollen. Dabei gehört der Verein eigentlich den knapp 300 000 Fans Weltweit und nicht Uli Hoeneß!

Das Manager Magazin titelt

Das frühe Aus in der Champions League ist die logische Folge von Managementfehlern. Der autokratische Führungsstil des Präsidenten Uli Hoeneß passt nicht mehr zum Weltclub-Anspruch des Vereins.

Warum die Führungskrise beim FC Bayern nun auch eine sportliche Krise ist

Uli Hoeneß hatte vor Weihnachten, nach der denkwürdigen Jahreshauptversammlung und der heftigen Kritik aus den Reihen der eigenen Mitglieder, eine Phase des Nachdenkens angekündigt. Als Fazit, so Hoeneß, sollte am Ende das Urteil darüber stehen, ob der FC Bayern so noch sein FC Bayern sei.

Eine Urteilsverkündigung steht derweil aus. Hoeneß schweigt, zumindest öffentlich.

Der FCB - meine Leidenschaft

Jahrelang war ich Mitglied meines Herzensvereins. Aufgrund von diversen Veränderungen in meinem Privatleben konnte ich mir die Mitgliedschaft irgendwann nicht mehr leisten und bin schweren Herzens ausgetreten. An der Leidenschaft für den FC Bayern hat sich dadurch allerdings nichts geändert.

Heute habe ich meinen Antrag auf erneute Mitgliedschaft abgeschickt. Warum habe ich das getan?

Das erste Mal seit vielen Jahren habe ich das Gefühl, mein Verein steht an einem Scheideweg. Natürlich will ich speziell in dieser Zeit zeigen, wie sehr er mir am Herzen liegt.

Für mich völlig unfassbar ist, dass "der Held" meiner Jugend, Uli Hoeneß, durch seine Verhaltensweise seit seiner Wiederwahl nun bei mir nicht dazu führt, dass ich, wie viele andere, aus dem Verein austrete sondern er damit meinen Wiedereintritt beschleunigt hat.

 

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