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Eine Lobeshymne auf Uli Hoeneß

Wie bitte? Lob? Für Uli Hoeneß? Bei uliout.de? Und dann gar als Hymne?

Man kann Leute ja "weg loben". Das würden wir zugegebenermaßen gerne mit Uli Hoeneß machen. Ob eine Hymne dabei hilft, darf allerdings bezweifelt werden.

Aber Uli Hoeneß sagte es selbst mal: "Uns müssten Lobeshymnen gesungen werden".

Der Präsident des FC Bayern fordert das also ein. Doch für was?

Gesagt hat Uli Hoeneß das im September 2017 vor dem CL-Spiel gegen PSG (3:0 für Paris). Weil Hoeneß solche Dinge aber natürlich nicht zusammenhanglos in den Raum wirft, sagte er noch viel mehr:

"Es wird der Zeitpunkt kommen, wo alle, die jetzt so viel Geld rausdonnern, kleinere Brötchen backen werden, weil der sportliche Erfolg sich nicht so einstellt, wie es sich die Geldgeber vorgestellt haben"

und

"Die Geldgeber werden sagen: Jetzt haben wir so viel Geld reingesteckt und erreichen nicht, was wir erreichen wollen, jetzt haben wir die Schnauze voll! Und dann ist unsere Zeit da."

und

Derzeit sei der Markt "viel zu heiß". Die Vereine würden sich "gegenseitig hoch schaukeln". Dennoch sei es für den deutschen Rekordmeister weiterhin "nicht akzeptabel", so Hoeneß, "für einen Spieler an die 100 Millionen Euro zu zahlen."

und

Man werfe dem FC Bayern vor, mit dieser Strategie "völlig am Markt vorbei und damit dem Untergang entgegen" zu steuern, sagte der Bayern-Präsident, merkte aber an:

"Stattdessen müssten uns Lobeshymnen gesungen werden, weil wir mit unserer eigenen Arbeit und aus eigener Kraft erfolgreich sind."

(Quelle: https://www.spiegel.de/sport/f…nauze-voll-a-1169676.html )

Der geneigte Bayernfan kennt diese Sprüche schon länger. Von platzenden Blasen war da schon in den frühen Nuller-Jahren die Rede, und lange bewiesen der FC Bayern und Uli Hoeneß, dass der eigene Weg durchaus der richtige sein kann. Schließlich gelang die erfolgreichste Phase der Vereinsgeschichte trotz übermächtiger Scheich-Konkurrenz. Achtung, Seitenhieb: der Qatar-Badge auf unseren Ärmeln ist sicher nur ein Versehen...

Geplatzt ist bisher gar nichts, und auch die Geldgeber, die beim Absprung aus dem Fußballgeschäft quasi Schlange stehen sollten, haben leider nicht auf Uli Hoeneß gehört und investieren fleißig weiter.

Stattdessen scheint der FC Bayern bereit zu sein, den eigenen Weg zu verlassen. Ein Transfer von Leroy Sane ist zumindest denkbar (bestätigt durch Hoeneß!), ebenso wie der wohl fällige Preis von annähernd 100 Millionen Euro.

Alternativ gäbe es da noch einen gewissen Ousmane Dembélé, der bislang unwidersprochen gehandelt wird - auch das für eine wohl dreistellige Ablösesumme.

Darüber, ob diese Transfers sportlich, menschlich und finanziell sinnvoll wären, lässt sich trefflich streiten. Doch warum ist der Aufsichtsratsvorsitzende der FC Bayern München AG überhaupt in einer Situation, solche Summen nun eventuell genehmigen zu müssen? Kam es so überraschend, dass Franck Ribéry und Arjen Robben in München aufhören (müssen)? Hat man sich nicht früh genug um Ersatz gekümmert?

Oder glaubte Uli Hoeneß tatsächlich noch immer daran, dass passend zum Transfersommer 2019, wenn der FC Bayern die beste Flügelzange aller Zeiten ersetzen muss, eine Geheimrunde aus Fußballinvestoren tagt und zu dem Ergebnis kommt, "jetzt kleinere Brötchen zu backen"?

Dass der Markt auf wundersame Weise erkaltet und die Ablösen wie von Zauberhand sinken würden?

Stand jetzt (beste Grüße von Niko Kovac!) haben Uli Hoeneß, Kalle Rummenigge und Hasan Salihamidzic sich furchtbar verkalkuliert. Man ist bereit, das einstmals legendäre Festgeldkonto auf einen Schlag zu plündern, weil es nicht gelang, frühzeitig und weitsichtig den wichtigsten Teil des Umbruchs zu vollziehen.

Kingsley Coman wird in München eine Legende, tritt aber bisher verletzungstechnisch eher in die Fußstapfen von Arjen Robben als in die eines Philipp Lahm.

Und Serge Gnabry? Der liefert. Für Uli Hoeneß übrigens überraschend, immerhin war es für den Präsidenten ja nur ein Versuch und überhaupt nicht damit zu rechnen, dass Gnabry hier einschlägt. Geplanter Teil des Umbruchs auf den Flügeln kann er also nicht gewesen sein.

Man möge uns also verzeihen, wenn gleich die erste Silbe der geplanten Lobeshymne eher als Krächzen daher kommt.

Auch Uli Hoeneß muss sich an den eigenen Worten und Taten messen lassen! Uli Hoeneß macht eklatante Fehler im sportlichen Bereich und in der Führung dieses Vereins. Darum darf Uli Hoeneß nicht noch einmal als Präsident gewählt werden.

WIR Mitglieder können das verhindern! Geht zur Wahl und traut euch! Stimmt gegen Uli Hoeneß!

#uliout

SR

 

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