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uliout.de zum Interview von Ottmar Hitzfeld v. 11.12.2018

Auch Wochen nach der Jahreshauptversammlung beschäftigt die Rede von Johannes Bachmayr noch die Medien. Immer wieder äußern sich Journalisten, TV-Experten und auch alte Weggefährten zur Kritik an Uli Hoeneß.

Nun hat Ottmar Hitzfeld auf tz.de recht ausführlich zur aktuellen Situation des FC Bayern Stellung bezogen und ist dabei auch auf die Rede von Johannes Bachmayr eingegangen.

Vorweg: Wir schätzen Ottmar Hitzfeld sehr. Nur wenige Trainer in der Geschichte haben unseren Verein so geprägt und nachhaltig erfolgreich gearbeitet. Ottmar Hitzfeld hat mit dem FC Bayern alles erlebt, die härtesten Schläge weggesteckt und die größten Erfolge gefeiert. Nichts kann daran etwas ändern, und keine Äußerung wird diese wahnsinnige Zeit um das Jahr 2000 herum für uns alle schlechter machen oder uns vergessen lassen, was Ottmar Hitzfeld hier geleistet hat.

Ottmar Hitzfeld hat sich am 11.12.2018 wie folgt in der tz München ( https://www.tz.de/sport/fc-bay…-an-hoeness-10845673.html ) geäußert:

 tz: Auch Hoeneß ging zuletzt durch ein Stahlbad – was sagen Sie dazu?

Hitzfeld:

"Ich war erschüttert, als ich die Rede dieses einen Mitglieds auf der Jahreshauptversammlung gehört habe. Was Uli da alles vorgeworfen wurde, das stimmte in der Summe nicht und diente nicht der Sache des FC Bayern. Natürlich haben die Mitglieder bei so einer Veranstaltung das Recht, ihre Meinung und Kritik zu äußern – das ist auch gut so. Aber bei diesem Beitrag wurden so viele Un- und Halbwahrheiten vermischt, dazu immer wieder Polemik – da habe ich schon ein bisschen die Faust geballt, da muss ich ehrlich sein. So etwas hat Uli nicht verdient. So, wie der FC Bayern heute aufgestellt ist, das ist zu ganz, ganz großen Teilen Ulis Verdienst, gemeinsam mit Franz Beckenbauer und Karl-Heinz Rummenigge. Doch ich sehe bei ihm nicht nur diese Lebensleistung. Sondern auch das Menschliche in ihm. Er hat immer ein Ohr, für jeden. Auch deshalb trifft ihn so ein polemischer Beitrag aus dem Kreis der Fans ins Herz."

Da war es es wieder! Ottmar Hitzfeld wirft Johannes Bachmayr vor, Halb-und Unwahrheiten gesagt zu haben. Und wieder fehlt jegliche Gegenargumentation. Hier bezichtigt ein hochangesehener, ehemaliger Trainer ein Mitglied des FC Bayern München e.V., das von seinem Rederecht Gebrauch gemacht hat, der Lüge.

Ohne jeden Hinweis, worin die Lüge besteht oder was denn stattdessen richtig wäre. Gleichzeitig wird Mitleid mit Uli Hoeneß geäußert. Weil die Kritik polemisch war. Aber es scheint völlig in Ordnung zu sein, ein einzelnes Mitglied vor einem Millionenpublikum der Lüge zu bezichtigen?

Schade, Ottmar! Menschlich warst Du immer ein ganz Großer. Sogar den "Fußball ist keine Mathematik"-Tiefschlag von Kalle Rummenigge hast Du damals ohne Gegenrede hingenommen, obwohl er Dich sichtbar verletzt hat.

Wo bleibt das Feingefühl für Johannes Bachmayr, "das einzelne Mitglied", in Deinen Aussagen? Uli Hoeneß wird verteidigt und beschützt. Johannes Bachmayr wird in einer Zeit, in der die ganze Welt davor warnt, Menschen öffentlich an den Pranger zu stellen, aufgrund seiner Rede als Lügner dargestellt.

Das ist ungerecht, polemisch und falsch!

Doch es ging noch weiter:

tz: Hätte Hoeneß gleich reagieren müssen?

"Nein. Da hat er richtig gehandelt. In so einem Rahmen kann man sich nicht auf eine Diskussion mit einem Fan einlassen, der ja keine Einblicke in die Arbeit des Vereins hat und Uli so beleidigt hatte. Das war insgesamt keine schöne Situation. So etwas kennt man nicht von Bayern."

Man mag uns da nun Gedächtnislücken vorwerfen, aber in unserer Erinnerung hat Uli Hoeneß doch reagiert? Er ist nicht auf einzelne Punkte eingegangen (was wir völlig verständlich finden; kein Mensch hat erwartet, dass Uli Hoeneß auf derartig viele Punkte aus dem Stegreif eingeht!), aber er hat reagiert.

Mit was?

Damit:

"Da waren so viele Unwahrheiten drin, dass wir drei Stunden bräuchten, um das zu diskutieren. Ich lehne eine Diskussion auf dem Niveau total ab."

Uli Hoeneß als Erwiderung auf die Rede von Johannes Bachmayr

Auch Uli Hoeneß hat Johannes Bachmayr also direkt der Lüge bezichtigt. Bis auf die angebliche Wurst-Affäre (über deren Bedeutung sicherlich unterschiedliche Auffassungen herrschen), wurde seitdem unserer Kenntnis nach keiner der Punkte aus der Bachmayr-Rede entkräftet.

Uli Hoeneß schweigt.

Geschockt?

Beleidigt?

In Deckung, um der angeblich ferngesteuerten "Kampagne" keine Munition zu liefern?

Wir wissen es nicht. Was derzeit bleibt, ist nun die zweite Anschuldigung durch eine Bayern-Legende in Richtung Bachmayr, er habe gelogen. Öffentlich, ohne Fakten zu nennen.

Davon darf sich jeder selbst ein Bild machen.

Wir wünschen Johannes Bachmayr ein breites Kreuz und viel Durchhaltevermögen. Denn, dass solche Anschuldigungen, öffentlich geäußert, schwer wiegen, kann sich jeder selbst ausmalen.

Welche Reichweite Aussagen eines so großen Trainers wie Ottmar Hitzfeld schnell bekommen, wird schnell klar, wenn man sich ansieht, welche Medien die Aussagen so übernommen haben - und auf welche Teile des Interviews aus tz/Merkur sich konzentriert wird. FAZ, Süddeutsche, t-Online, spox.com, die österreichische "Krone" - sie alle übernehmen die Aussagen. Keiner der Artikel verlangt Hintergründe und fragt, was an den Aussagen denn so unwahr sei.

Ob Ottmar Hitzfeld diese Tragweite bewusst war, als er das Interview gegeben hat?

Die Bachmayr-Rede haben wir in den allermeisten Punkten mit Fakten belegt ( https://uliout.de/unser-blog/12-die-bachmayr-rede.html ). Selbiges steht sowohl von Uli Hoeneß als auch von Ottmar Hitzfeld noch immer aus.

Wir wünschen uns, dass man von Vereinsseite (und Ex-Vereinsseite) etwas VORSICHTIGER mit dieser Situation umgeht. Denn wenn es etwas gab, das den FC Bayern München, vor allem unter Uli Hoeneß, immer ausgezeichnet hat, dann war das die Fähigkeit, sich unangenehmen Wahrheiten zu stellen und daraus Lehren zu ziehen.

Johannes Bachmayr, aber auch Markus Müller und viele, viele andere Mitglieder und Fans, die in den letzten Wochen Kritik an Uli Hoeneß geäußert haben, haben es verdient, als Teil dieses Vereins gehört und respektiert zu werden.

Wir sind keine Lügner! Wir sind Teil des FC Bayern München!

SR

 

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